LESEMENTOR – Über uns

EFI-Team Bergheim e.V. ist Mitglied im Mentor Bundesverband e.V.
Die Abkürzung EFI bedeutet: „Erfahrungswissen für Initiativen“.

Und als Aufgabe haben wir, die Gewinnung und Qualifizierung lebenserfahrener Menschen für ein bürgerschaftliches Engagement. Unsere Mitglieder sind alle ausgebildete seniorTrainer:innen. Wir unterstützen Bürgerinnen und Bürger bei Projekten und geben unser Wissen weiter. MENTOR Leselernhelfer Bergheim ist das neueste Projekt im Verein.

Inhalte

Unser Leitbild

Unser Team

Erfolgs-
geschichten

Unser Leitbild

Lesen ist ein zentraler Teil des Rechts auf Bildung: Jedes Kind und jede:r Jugendliche hat Anspruch darauf, unabhängig von Herkunft oder Lebensumständen lesen zu lernen, Sprache zu verstehen und gesellschaftlich teilzuhaben. Wir alle tragen als Gesellschaft Verantwortung dafür, dass dieses Recht nicht an fehlender Förderung oder schlechten Startbedingungen scheitert.

Es gibt eine alarmierende Abwärtsspirale in der Lesekompetenz: 25 % der Kinder können nicht ausreichend lesen. Das zeigen Studien wie IGLU und PISA.

Unser Ziel ist es, in persönlichen Lesebegegnungen Lesefreude zu wecken und Lese- und Sprachkompetenz zu fördern und so Chancengerechtigkeit für Kinder und Jugendliche zu stärken. Wir wollen jungen Menschen auch dabei helfen, Texte zu verstehen, Informationen zu hinterfragen und sich eine Meinung zu bilden, denn das ist Grundlage einer lebendigen Demokratie.

Unsere bundesweite Bewegung setzt auf ehrenamtliches Engagement, auf die Begleitung junger Menschen im Mentoring-Ansatz, auf generationenübergreifendes Miteinander und auf den Aufbau verlässlicher Beziehungen.
Die Ehrenamtlichen folgen dem bewährten 1:1-Förderprinzip von LESEMENTOR: Ein:e Lesementor:in begleitet ein Kind in einer Einzellesestunde pro Woche, über ein Jahr lang – in enger Zusammenarbeit mit der Schule. So entstehen Vertrauen, Selbstwert und neue Perspektiven.

Zugleich steht LESEMENTOR für Qualität und Verantwortung im Ehrenamt. Alle Lesementor:innen werden sorgfältig vorbereitet und fachlich begleitet.


10 Fakten zu LESEMENTOR

Das 1:1-Prinzip ist die entscheidende Basis für unsere erfolgreiche Förderung

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LESEMENTOR Bundesverband

Unser Verein ist Mitglied im LESEMENTOR Bundesverband und damit Teil einer deutschlandweiten, gemeinnützigen Bewegung, die 2003 in Hannover initiiert wurde. Sie setzt sich für bessere Bildungschancen für Kinder und Jugendliche ein. LESEMENTOR unterscheidet sich von anderen Leseinitiativen durch die professionelle Qualifizierung der Ehrenamtlichen und die Ausrichtung an einem erfolgreichen Förderprinzip: Die Vermittlung von Lesekompetenz durch eine kontinuierliche Begleitung eines Lesekindes mindestens ein Jahr lang entsprechend des pädagogischen Förderansatzes von LESEMENTOR. Das 1:1-Prinzip ist die entscheidende Basis für unsere Förderung.


Unser Team

Gruppenfoto

Im Meeting

Ihr erster Vorsitzender Hans-Jürgen Knabben

Unser Team

Das ehrenamtliche Team von LESEMENTOR Bergheim

Hans-Jürgen Knabben

1. Vorsitzender

Hans-Jürgen Knabben

1. Vorsitzender
EFI-Team Bergheim e.V.
Projektleitung
Mentor Leselernhelfer Bergheim

Projekte reizen mich immer noch.
Bin jetzt Renter und 77 Jahre.
War IT- Manager und immer in Projekten unterwegs!
Koordiniere auch das
Seniorenportal Bergheim.
Und das Projekt Wir hören zu

Meine Mailadresse:
hans-juergen.knabben@gmx.de

Margriet Dreyer

2. Vorsitzende

Margriet Dreyer

2. Vorsitzende
EFI-Team Bergheim e.V.
Mentorenausbilderin und Mentorin.



Erfolgsgeschichten

Eine Mentor Geschichte von der Fortunaschule

Wenn man Projekte unterstützen oder kreieren darf für Jung und Alt,
dann muß man sich richtig erfreuen dürfen.

Und wenn man dann noch solche Kommentare bekommt…

Lieber Herr Knabben,

Wir wollen auf diesem Wege einfach nochmal DANKE sagen, für Ihr Engagement bzgl. der ehrenamtlichen Lesementoren und -mentorinnen.

Das Schuljahr neigt sich in schnellen Schritten schon fast dem Ende. Gerne haken wir früh möglichst bei Ihnen nach, auf welche Unterstützung wir im Schuljahr 2026/2027 hoffen dürfen.

Da sage ich doch mal Danke!
Ich gebe den Dank an meine Lesementorinnen und Mentoren weiter und gehe aktuell davon aus, alle bleiben an Bord

Ihr/Euer Hans-Jürgen Knabben

Foto von links nach rechts…
Miriam Faust – Sozialpädagogin
Herr Knabben – Ehrenamtler
Christiane Wehrle – Schulleitung
Claudia Wendlandt – Konrektorin
Fortunaschule Oberaußem

Eine Mentorin aus der Rochusschule berichtet

Ein Mädchen und eine Frau an einem Tisch, sie schauen gemeinsam in ein Buch

Eine Mentorin berichtet

Ich freue mich jede Woche auf den Montag.
Das ist der Tag an dem ich von 10 bis 12.30 Uhr in einer Grundschule bin, um mit Kindern Lesen zu üben. Die freundliche Sekretärin schließt mir die Bibliothek auf und ich treffe eine kleine Vorwahl aus den reichlich vorhandenen Büchern.

Ich kenne ja schon den Geschmack meiner kleinen Gäste. Das erste Mädchen liebt Katzen, das zweite Pferde und der Junge weiß fast alles über Dinosaurier. Damit das Lesen nicht zu anstrengend ist, unterbrechen wir öfters um uns etwas zu unterhalten oder zu spielen. Es ist oft so lustig was 7 oder 8 jährige so von sich geben, so dass es auch für mich sehr unterhaltsam ist.

Zum Beispiel fragte mich letztens eines der Kinder, was ich denn als Mentorin so verdienen würde. Als ich ihr erklärte, was ein Ehrenamt ist, war sie schwer beeindruckt.  Als Ausgleich für das viele Sitzen machen wir zwischendurch kleine Bewegungsspiele, die natürlich sehr beliebt sind.

Als wir ausgebildet wurden zu Lesementoren, wurde uns ja gesagt, dass es erstrebenswert ist, die Kinder über persönliche Bindung zum Lesen zu motivieren. Ich kann nur sagen, dass es umgekehrt auch super ist: Die persönliche Bindung tut auch mir gut. Es kommt vor, dass ein Kind was ich vor einem Jahr betreut habe und jetzt gar nicht mehr im Programm ist, wenn es mich zufällig im Flur trifft, zu mir läuft und mich umarmt. Auch ist es schon mehrmals vorgekommen, dass eine Klassenlehrerin sich für mein Engagement bedankt hat.

Soviel Wertschätzung habe ich gar nicht erwartet, aber ist natürlich wunderbar!

Mentorgeschichten